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NACHRICHTEN NOVEMBER 2018
 
(06.11.2018) Eigene Fans stören, aber Wölfe setzen sich durch 

ESC Vilshofen gewinnt rassiges Landesliga-Duell in Trostberg mit 4:2 – Gäste-Anhänger werfen Bengalos und müssen raus

Eine temporeiche, teils rassige und am Ende unglaublich spannende Eishockey-Partie bekamen am Sonntag über 500 Zuschauer im offenen Trostberger Eisstadion geboten. Als Sieger dieses Landesliga-Spiels gingen die Vilshofener Wölfe vom Eis.

Danach sah es zu Beginn nicht aus. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, verbuchten bereits in den beiden ersten Minuten drei gefährliche Torschüsse, ehe der ESC überhaupt das erste Mal vor das gegnerische Gehäuse kam. Die Wölfe nahmen erst im Anschluss Fahrt auf, wobei Goalie Vinzenz Hähnel immer wieder im Blickpunkt des Geschehens stand und unzählige Male hervorragend hielt. In der 8.Minute hatte er gegen den tschechischen Angreifer Tobola beim 0:1 allerdings das Nachsehen. Vilshofen ließ sich vom Gegentor nicht entmutigen und erzielte durch Alexander Schwarz den Ausgleich. Kurz danach kam es zur ersten Unterzahlsituation für die Wölfe, die aber sehr gut verteidigten. Nur zwei Sekunden, nachdem sie wieder in voller Stärke auf dem Eis waren, schlug aber die Scheibe hinter Hähnel ein (16.). Nicht mal eine Minute später schloss Verteidiger Jaroslav Koma einen schnell vorgetragenen Angriff zum erneuten Ausgleich ab.

Im 2. Spielabschnitt drehte dann der ESC auf. Unterzahlsituationen wurden unbeschadet überstanden und im Spiel nach vorne zeigten die Wölfe immer wieder schnelle Kombinationen. In der 30. Minute steckte Angreifer Vladmir Gomow im Gewühl fest, wand sich aber heraus und schoss den Puck zur 3:2-Führung ein. Fünf Minuten später war es abermals der Routinier, der mit einem sehenswerten Treffer ins Kreuzeck erhöhte. Die Chiefs konnten im Mittelabschnitt nichts entgegensetzen.

Zu Beginn des letzten Drittels kam es zu unschönen Szenen im Vilshofener Fanblock. In der Gruppe von mehr als 50 Schlachtenbummlern, die das eigene Team unermüdlich anfeuerten, gab es ein paar Unbelehrbare, die trotz Stadionsprecher-Ansage einige Bengalos abbrannten. Das Spiel wurde unterbrochen, die Störenfriede mussten das Stadion verlassen. Was die restlichen Fans nicht davon abhielt, mitzugehen und die Mannschaft weiter lauthals zu unterstützen. Die Wölfe waren von diesem Vorfall offensichtlich beeindruckt. Es schlichen sich kleinere Fehler ein, die zu Strafen führten und die letzten 20 Minuten extrem spannend machten. Am Ende sorgten aber das sehr gute Unterzahlspiel und ein Goalie in Topform für einen viel umjubelten 4:2-Sieg. - rmo

TSV Trostberg – ESC Vilshofen 2:4 (2:2, 0:2, 0:0)/ Tore: 0:1 Tobola (7:58), 1:1 Schwarz (12:56/ Franz), 2:1 Jelinek (15:31), 2:2 Koma (16:21/ Neupert, Gomow), 2:3 Gomow (29:01/ Neupert), 2:4 Gomow (34:48/ Artmann, Neupert). – Strafminuten: 12 / 22+10. 

 
(04.11.2018) Wölfe besiegen die Chiefs 

TSV Trostberg - ESC Vilshofen 2:4 (2:2, 0:2, 0:0). Torschützen für die Wölfe waren Gomow(2), Koma und Schwarz. (Strafminuten: TSV 12, ESC 22+10)  

 
(04.11.2018) 5.Spieltag Landesliga Gruppe 1  

Fr., 02.11., ESV Waldkirchen - EV Moosburg 4:5 n.P.
Fr., 02.11., EHC Bad Aibling - TSV Trostberg 6:4
Fr., 02.11., ESC Hassfurt - VER Selb 1b 4:1
Fr., 02.11., ERSC Amberg - EV Dingolfing 6:1
Fr., 02.11., SE Freising - EC Pfaffenhofen 5:4 n.V.
So., 04.11., TSV Trostberg - ESC Vilshofen 2:4
So., 04.11., ESV Waldkirchen - SE Freising 1:2
So., 04.11., EV Dingolfing - VER Selb 1b 4:7
So., 04.11., ERSC Amberg - EHC Bad Aibling 10:1
So., 04.11., ESC Hassfurt - EC Pfaffenhofen 0:1

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(03.11.2018) Chiefs favorisiert 

Eishockey-Landesliga: Vilshofener Wölfe gastieren am Sonntag im offenen Eisstadion in Trostberg

Am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) müssen die Vilshofener Wölfe beim TSV Trostberg antreten. Für die Chiefs, genauso wie Vilshofen mit einem offenen Eisstadion, wird es das erste Heimspiel sein. In den bisherigen drei Partien setzte es für die Oberbayern drei Niederlagen. Diese fielen dabei immer relativ knapp aus. Das 5:7 in Haßfurt sowie das 3:6 in Amberg waren überraschend, aber auch das 3:5 in Freising ließ aufhorchen.

Das eigene Saisonziel lautet Klassenerhalt, erscheint jedoch ein wenig tiefgestapelt, noch dazu die Chiefs auf die Dienste von drei Kontingentspielern setzen. Neben dem US-amerikanischen Goalie Dax Deadrick (24) sind es auch die beiden Tschechen Antonin Jelinek (24, Stürmer) sowie Dominik Tobola (25). Letzterer kann sowohl Verteidiger als auch Stürmer spielen, hat bis jetzt in jeder Partie entweder ein Tor erzielt oder war noch an weiteren Treffern beteiligt. Dazu noch der starke Angreifer Wayne Grapentine sowie u.a. die alt-bekannten Feldner-Brüder sollten keinen Grund liefern, diesen Gegner zu unterschätzen.

Auf Seiten des ESC werden mit Milan Blaha sen., nach seiner Spieldauerstrafe in Moosburg gesperrt, und dem verletzten Angreifer Anton Pertl zwei Akteure fehlen. Um dieses Mal die volle Punktausbeute zu holen, wird eine starke Leistung notwendig sein. - rmo

(aus PNP, vom 03.11.2018)  

 
(07.11.2018) Anton Pertl verlässt Wölfe mit sofortiger Wirkung 

Vor zwei Wochen hatte sich Anton Pertl bei den Trainern aufgrund eines gequetschten Daumens abgemeldet. Am Montagabend hat er bei der sportlichen Leitung telefonisch um die Freigabe zum 1.Dezember gebeten. Der 26-jährige Angreifer begründete dies mit einem höheren Anspruch an sich selbst sowie einem höheren Anspruch als in der Landesliga zu spielen. Da ihm berufliche als auch private Gegebenheiten wieder mehr Zeit für Bayernligaeishockey geben wechselt er zurück zu den Passau Black Hawks. Der ESC Vilshofen, bei dem ihm die Tür immer offensteht, bedankt sich für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute beim Nachbarverein.  

 
(09.11.2018) ESC-Wölfe: Premiere im eigenen "open air"-Rund 

Eishockey-Landesligist ESC Vilshofen erwartet heute um 19.30 Uhr die Freising Black Bears

Am heutigen Freitagabend werden die Vilshofener Wölfe die Eishockey-Saison im eigenen Stadion starten. Nach vier Auswärtsspielen kommt es ab 19.30 Uhr zur ersten Partie auf dem eigenen Eis. Hierzu kommen die Freising Black Bears in das offene Rund an der Vils. Die Domstädter bestritten bereits acht Spiele und rangieren derzeit mit 15 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Die beiden Siege am vergangenen Wochenende gegen Pfaffenhofen und in Waldkirchen sorgten für einiges Aufsehen. Speziell das 2:1 bei den Karoli Crocodiles überraschte sogar "Experten" des bayerischen Eishockeys. Denn die mit fünf Tschechen und noch zwei weiteren gebürtigen Tschechen personell stark besetzten Walder gelten als klarer Kandidat auf einen der ersten fünf Plätze in der Landesliga Gruppe 1.

Dahingegen verzichten die Oberbayern komplett auf die Besetzung einer Kontingentstelle. Trotzdem geben sie einen Platz unter den ersten Fünf als Saisonziel aus und wollen laut Trainer Markus Knallinger nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dafür sind mannschaftliche Geschlossenheit und gute Torhüterleistungen notwendig, exakt wie sie es am vergangenen Wochenende bei den beiden Siegen zeigten.

Die Wölfe sind also gewarnt. Das 4:2 bei den Trostberg Chiefs gibt keinen Anlass, vor dem nächsten Gegner Angst zu bekommen. Auf Seiten des ESC sorgten genauso eine mannschaftliche Geschlossenheit und eben eine grandiose Leistung von Goalie Vinzenz Hähnel für den Erfolg. Nicht mehr dabei sein wird Anton Pertl. Der Angreifer hatte sich vor zwei Wochen bei den Trainern aufgrund eines gequetschten Daumens abgemeldet. Am Montagabend hat er bei der sportlichen Leitung telefonisch um die Freigabe zum 1. Dezember gebeten. Der 26-Jährige begründete diesen Schritt mit einem höheren Anspruch an sich selbst und einem höheren Anspruch als in der Landesliga zu spielen. Da ihm seine berufliche sowie private Situation wieder mehr Zeit für Bayernliga-Eishockey geben, wechselt er mit sofortiger Wirkung zurück zu den Passau Black Hawks (siehe Bericht unten). - rmo

(aus PNP, vom 09.11.2018)  

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