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NACHRICHTEN FEBRUAR 2018
 
(12.02.2018) Unfassbares Torhüter-Pech: Wölfe müssen Derby absagen 

Eishockey-Landesliga: Vilshofen gehen die Keeper aus

Zwei Siege wollten die Vilshofener Wölfe am Wochenende in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga einfahren, um den Weg zum Klassenerhalt zu ebnen. Am Freitag gelang dies gegen VER Selb 1b mit einem 7:6-Heimerfolg nach Verlängerung. Am Sonntag folgte der Tiefschlag: Der ESC konnte keinen Torhüter auftreiben und musste das Derby beim abgeschlagenen Schlusslicht EHC Straubing absagen.

Die unglaubliche Pechsträhne auf der Position des Schlussmanns erscheint in dieser Saison wie ein ganz schlechter Witz. Youngster Andreas Wittmann steht nicht mehr zur Verfügung, Maximilian Meschik fällt mit einer Schulterverletzung bis Saisonende aus und Alexander Krenn, der am Freitag noch großartig spielte, hatte gestern einen beruflichen Einsatz für den Bundesgrenzschutz. Dem nicht genug: Der nach dem Weggang von Sandro Agricola von den Passau Black Hawks geholte Andreas Resch hat sich am Freitag in der Arbeit zwei Finger gebrochen und wird bis zum Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Jetzt muss man an der Vils hoffen, dass Krenn in den restlichen sechs Partien fit und beruflich abkömmlich ist. Andernfalls gilt es, nach "kreativen Lösungen" zu suchen.

Das Freitags-Heimspiel startete mit einer 45-minütigen Verspätung, da der Selber Bus eine Panne hatte. Die Minuskulisse von nicht einmal 100 Zuschauern bekam eine reichlich unterhaltsame Partie geboten. Kapitän Matthias Zillinger eröffnete mit dem 1:0 in eigener Überzahl (4.). In der 11. Minute ermöglichte ein Wechselfehler des ESC den Gästen den 1:1-Ausgleich. Binnen 31 Sekunden gingen die Wölfe dann durch Markus Simbeck mit 2:1 in Führung, kassierten den Ausgleich und machten durch Maximilian Artmann das 3:2. In der 16. Minute saßen zwei Vilshofener gleichzeitig auf der Strafbank. Der erneute Ausgleich der Porzellanstädter zum 3:3 war die logische Konsequenz.

Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, fighteten die Wölfe weiter. Jakob Sattler markierte mit einem Schuss aus dem Hintergrund das 4:3 (18.) und sieben Sekunden vor dem Drittelende schloss Andreas Toth einen sehenswerten Spielzug zum 5:3 ab. Als in der 25.Minute Michael Dorfner das 6:3 erzielte, sah der ESC Vilshofen wie der klare Sieger aus. Jedoch wanden sich die Oberfranken aus der Umklammerung. Nach nur 18 Sekunden machten sie das 6:4 und bis zum Ende des 2. Abschnitts verkürzten sie auf 6:5. Kurz nach der zweiten Pause gelang ihnen dann auch noch der Gleichstand.

Alle weiteren Versuche, ein Tor zu erzielen, endeten auf beiden Seiten bei den sehr gut aufgelegten Torhütern. Bezeichnend dafür war auch ein vergebener Penalty von Toth. Es ging in die Verlängerung: Hier dauerte es nur 40 Sekunden, bis Verteidiger Stephan Hackl, eigentlich nicht als der große Goalgetter bekannt, sich ein Herz nahm und den Siegtreffer erzielte.

Vilshofen – Selb 1b 7:6 n.V. (5:3, 1:2, 0:1, 1:0)/Tore: 1:0 Zillinger (3:24/ 5:4 ÜZ), 1:1 Bauer (10:07), 2:1 Simbeck (11:18/ Neupert), 2:2 April (11:34), 3:2 Artmann (11:49/ Sattler, Dorfner), 3:3 Wich (15:29/ 5:3 ÜZ), 4:3 Sattler (17:32/ Dorfner, Doubrawa), 5:3 Toth (19:53/ Neupert, Gomow), 6:3 Dorfner (24:03/ Gomow, Simbeck/ 5:4 ÜZ), 6:4 Warkus (24:25), 6:5 Bauer (37:09), 6:6 Heinz (42:35), 7:6 Hackl (60:40) – Strafminuten: ESC 8, VER 12.
- rmo

(aus PNP, vom 12.02.2018)

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(11.02.2018) 4.Spieltag Landesliga Gruppe E  

Fr., 09.02., ESC Vilshofen - VER Selb 1b 7:6 n.V.
Fr., 09.02., EHC Straubing - ESV Burgau 4:17
Fr., 09.02., SE Freising - VfE Ulm/Neu-Ulm 3:1
So., 11.02., EHC Straubing - ESC Vilshofen abgesagt
So., 11.02., EV Dingolfing - SE Freising 3:4
So., 11.02., VfE Ulm/Neu-Ulm - VER Selb 1b 7:2

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(10.02.2018) Wölfe ringen Selb nieder 

ESC Vilshofen - VER Selb 1b 7:6 n.V. (5:3, 1:2, 0:1, 1:0). Torschützen für dei Wölfe waren Artmann, Dorfner, Hackl, Sattler, Simbeck, Toth und Zillinger. (Strafminuten: ESC 8, VER 12)  

 
(09.02.2018) ESC Vilshofen muss liefern 

Nach der völlig unnötigen Niederlage vor Wochenfrist gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm müssen die Vilshofener Wölfe diesmal Punkte gegen den Abstieg aus der Landesliga holen. Hierzu haben sie gleich zweimal Gelegenheit. Am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr kommt die 1b-Mannschaft des VER Selb in das Eisstadion an der Vils.

Die Oberfranken ergatterten in ihren bisherigen vier Spielen in der Abstiegsrunde schon fünf Punkte und rangieren aktuell auf dem 4. Tabellenplatz. In der Vorrunde gab es für den ESC gemischte Ergebnisse gegen die Porzellanstädter. Während man zu Hause einen knappen 4:3-Sieg erringen konnte, setzte es auswärts eine knappe 5:6-Niederlage. Hier gilt es Wölfe, den "inneren Schweinehund" zu überwinden und alles zu mobilisieren, um die Punkte zu behalten.

Am Sonntag kommt es dann zur absoluten Nagelprobe, denn da steht das Auswärtsspiel beim EHC Straubing an. Die Gäubodenstädter agierten zuletzt nur noch mit einem Rumpfkader. Umso verständlicher, dass sie bisher in der Abstiegsrunde keinen einzigen Punkt holten und daher am Tabellenende stehen. Nachdem Derbys aber eigene Gesetze haben, muss der ESC auch hier mit voller Konzentration ans Werk gehen. Gut für die Wölfe, dass bereits heute der zuletzt gesperrte Matthias Zillinger und ab Sonntag auch Alexander Schwarz wieder mit von der Partie sind. Eine volle Punkteausbeute ist anvisiert, damit die "Mission Klassenerhalt" gelingen kann.
- rmo

(aus PNP, vom 09.02.2018)  

 
(07.02.2018) Indiskutable Leistung bringt Wölfe unter Druck 

Vilshofen. Eine katastrophale Leistung im 1. Spielabschnitt gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm brachte den Wölfen am vergangenen Sonntag einen 0:4 Rückstand. Nach dem 2. Drittel sah es mit dem Zwischenstand von 2:5 optisch ein wenig besser aus. Im letzten Drittel konnte der ESC gegen gut verteidigende Gäste aber nicht mehr nachlegen, während diese mit einem weiteren Treffer die 2:6 Heimniederlage besiegelten. Damit rangieren die Wölfe mit gerademal zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Abstiegsrunde der Landesliga.

Somit kommt es am kommenden Wochenende zu zwei vorgezogenen Endspielen für Vilshofen. Am Freitagabend kommt die 1b Mannschaft vom VER Selb in das Stadion an der Vils. Die Oberfranken holten in ihren vier Spielen immerhin schon fünf Punkte. In der Vorrunde besiegte man die Porzellanstädter zu Hause mit 4:3, während es auswärts eine knappe 5:6 Niederlage gab. Eine absolute Nagelprobe für die Wölfe im Kampf gegen den Abstieg.

Am Sonntag geht es dann zum EHC Straubing. Die Gäubodenstädter belegen aktuell mit null Punkten die letzte Tabellenposition. Obwohl Derbys ihre eigenen Gesetze haben gilt es hier für den ESC Vilshofen die volle Punktzahl mitzunehmen ansonsten könnte es frühzeitig düster in der Mission Klassenerhalt ausschauen.
Robert Moser

(aus PAWO, vom 07.02.2018)  

 
(06.02.2018) Wölfe wieder zahnlos 

Eishockey-Landesliga: Vilshofener unterliegen Ulm mit 2:6

Nächster Tiefschlag für den ESC Vilshofen: Die Wölfe zeigten sich im Heimspiel der Landesliga-Abstiegsrunde gegen Ulm/Neu-Ulm zahnlos und zogen deutlich mit 2:6 den Kürzeren.

Sicherlich fehlten mit den gesperrten Alexander Schwarz und Matthias Zillinger, dem beruflich verhinderten Andreas Maier und dem kurzfristig erkrankten Joachim Neupert durchaus wichtige Akteure. Dennoch umfasste die Mannschaft der Wölfe immerhin noch 14 Feldspieler und zwei Torhüter. Darunter auch gestandene und erfahrene Cracks.

Umso erschreckender, was den Zuschauern im ersten Drittel geboten wurde. Nach gerade mal fünf Minuten lagen die Gäste bereits mit drei Treffern in Front. Als drei Minuten später Angreifer Andreas Toth eine Strafe absitzen musste, klingelte es ein viertes Mal im Vilshofener Gehäuse. Den Rest des Spielabschnitts nahmen sich die Devils ein wenig zurück, während beim ESC nichts zusammenlief.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich die Wölfe etwas besser. In der 23. Minute schloss Vladimir Gomow einen schnell vorgetragenen Angriff zum 1:4 ab. Kurz danach hatte Vilshofen die Möglichkeit, in eigener Überzahl nachzulegen. Anstatt dessen fing man sich nach Scheibenverlust einen Konter und das 1:5 (25.). Knapp vier Minuten später machten es die Wölfe dann besser. Die Überzahlsituation nutzte Robert Suchomski mit einem ansatzlosen Schuss zum 2:5.

Kurioserweise war es bis zu diesem Tor im Stadion relativ ruhig. Zunächst erschien der Vilshofener Fanclub "Wolfsrudel" mit einer deutlich auffälligen Verspätung zum Spiel und danach fielen sie durch einen stillen Protest auf. Ob sich dies auf die jüngsten Leistungen des Teams bezieht oder etwas anderes dahinter steckt, ist unklar. Auf alle Fälle war erst ab Mitte der Partie trotz des unschönen Spielstands reichlich Stimmung auf den Rängen. Dennoch konnten die Wölfe diese Unterstützung nicht zu ihren Gunsten nutzen.

Im letzten Spielabschnitt standen die Gäste hinten sehr gut. 34 Sekunden vor dem Ende markierte Ulm mit dem 2:6 den Schlusspunkt in einem nicht besonders aufregenden Spiel. Die Wölfe bleiben damit auf dem vorletzten Rang hängen und brauchen am Freitag (19.30 Uhr) daheim gegen Selb dringend einen Sieg.

Vilshofen – Ulm/Neu-Ulm 2:6 (0:4, 2:1, 0:1)/Tore: 0:1 Nussbaumer (2:05 / 5-4), 0:2 Ceslik (4:03), 0:3 Michalek (5:01), 0:4 Kogler (8:40 / 5-4), 1:4 Gomow (22:25 / Hackl), 1:5 Ceslik (24:17 / 4-5), 2:5 Suchomski (28:01/ Simbeck / 5-4), 2:6 Ceslik (59:26) – Strafminuten: ESC 6 – VfE 12+10.
- rmo

(aus PNP, vom 06.02.2018) 

 
(04.02.2018) 3.Spieltag Landesliga Gruppe E  

Fr., 02.02., VER Selb 1b - ESV Burgau 2:3
Fr., 02.02., VfE Ulm/Neu-Ulm - EHC Straubing 17:1
So., 04.02., EHC Straubing - VER Selb 1b 0:8
So., 04.02., ESC Vilshofen - VfE Ulm/Neu-Ulm 2:6
So., 04.02., EV Dingolfing - ESV Burgau 10:5

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(04.02.2018) Wölfe unterliegen den Devils 

ESC Vilshofen - VfE Ulm/Neu-Ulm 2:6 (0:4, 2:1, 0:1). Torschützen für die Wölfe waren Gomow und Suchomski. (Strafminuten: ESC 6, VfE 12+10)  

 
(03.02.2018) Wölfe müssen nachlegen 

Eishockey-Landesliga: Vilshofen morgen gegen Ulm

An diesem Wochenende hat der ESC Vilshofen nur eine Partie vor der Brust. Dabei müssen die Wölfe am Sonntag zu Hause ab 17.15 Uhr gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm antreten. Die Devils gelten als einer der direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Die Vorrunde schlossen die Schwaben als Tabellenelfter noch hinter dem ESC ab. Obwohl hier das Heimspiel mit 4:3 n.V. und auswärts sogar mit 9:6 gewonnen werden konnte, ist diese Partie noch keine sichere Bank. Die Ulmer haben einerseits ihren Kader ein wenig verändert und damit letzte Woche überraschend mit 3:2 in Burgau gewonnen. Andererseits fehlen bei den Wölfen die gesperrten Alexander Schwarz und Matthias Zillinger. Auch Teamchef Vladimir Gomow wird aufgrund seiner Verletzung nicht aktiv eingreifen können.

Es ist anzunehmen, dass es wie vergangene Woche gegen Freising eine enge und hart umkämpfte Partie werden wird. Große Eishockeykunst wird auch dieses Mal nicht zu erwarten sein. Auf der anderen Seite hätten alle Beteiligten nichts dagegen, wenn am Ende eines langen Kampfes, notfalls nach Verlängerung oder einem Penaltyschießen, die Punkte in Vilshofen bleiben würden.
- rmo

(aus PNP, vom 03.02.2018)  

Nachrichten Januar 2018